Outlet Shopping

Grad vor Weihnachten, wenn man nicht nur ständig für andere etwas kaufen möchte, sondern sich auch einmal selbst belohnen möchte, man aber sein Monatsbudget bereits deutlich überschritteb hat, lohnt sich der Weg ins Outlet Center.

Das nächste Outlet Shopping Center in/bei Berlin ist in Dallgow-Döberitz. Hier gibts mehr als 100 Marken, deutlich billiger als im herkömmlichen Laden. Zwar bekommt man hier oft die Mode der Vorsaison, aber ganz ehrlich, wenn man nicht gerade ein Fashion-Victim ist, fällt das noch nicht auf.

Wie immer, wenn man dazu neigt, Dinge zu kaufen, die man nicht braucht, sollte man sich hier einen ganz genauen Schlachtplan oder Wunschzettel machen. Sonst kauft man am Ende doppelt so viele Klamotten wie gewollt und spart in der Summe doch nichts. Das Gute an Kleidung, sie wird nicht schlecht. Aber hat nicht jeder mindestens ein Teil im Schrank, das er mal im Shopping-Wahn erstanden, aber noch nie getragen hat?

Das Outlook Shopping Center hat Ausmaße einer eigenen Gemeinde, natürlich nicht vergleichbar mit den amerikanischen Outlet Stores, aber wer nicht unbedingt erst für einen Flug sparen möchte, kann sich auch hier schon heimisch fühlen.

Frauen gehen shoppen, Männer machen Besorgungen

Das unterschiedliche Kaufverhalten bei Männern und Freuen ist hinlänglich gekannt. Männer sind gestresst beim einkaufen, Frauen gehen shoppen um zu entspannen. Das musste ich zuletzt wieder am eigenen Leibe erfahren. Eine kleine Geschichte. Ich nehme mir 1 1/2 Stunden Zeit um mich in der Galeries Lafayette auszutoben (richtig 90 Minuten, das musste genügen). Nach gerade einmal 20 Minuten war ich so frustriert, dass ich mich wieder auf den Weg gemacht habe, noch einen kleinen Abstecher zu H&M, aber die Einkaufslaune war an diesem Tage erschöpft.

Man(n) sollte eben doch nur mit dem klaren Ziel “brauche Hose” ein Bekleidungsgeschäft betreten und dann am besten auch keine Experimente eingehen. Soviel habe ich gelernt.

Jahrhunderttüten meldet sich zurück

Nach fast einem Jahr ohne Aktivität meldet sich Jahrhunderttüten zurück. Der Designwettbewerb ist lange vorbei uns es wird Zeit für neue Themen. Nicht nur die Autoren der Seite haben gewechselt, es wird sich auch etwas am Content tun.

Designwettbewerb “Jahrhunderttüte”

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Tragetasche aus Papier – sie wurde 1906 in Deutschland patentiert – lobte die VP Group den Designwettbewerb „Jahrhunderttüte 2006“ aus. Das Thema löste einen richtigen Kreativitätsschub aus: Insgesamt wurden rund 150 Entwürfe von Werbeagenturen, Grafikdesignern und Studenten des Bereichs Design und Gestaltung bis 1. Dezember 2006 eingereicht. Viele Einsendungen beeindruckten nicht nur aufgrund der hervorragenden kreativen Ideen, sondern auch wegen der künstlerischen Gestaltung und professionellen Ausarbeitung. Bei der Prämierung der Gewinner wurden insbesondere drei Kriterien berücksichtigt: Originalität, Gestaltung und die kreative Auseinandersetzung mit der Tragetasche aus Papier. Die Jury – bestehend aus Bettina Schulz, Chefredakteurin des Fachmagazins „novum World of Graphic Design“, Jochen Paul, Marketingleiter der VP Group, Christian Rechmann, Geschäftsführer der GKW Werbeagentur und Katika Giermaier, Geschäftsführerin der PR-Agentur Presse 21 – hat nun die zehn besten Entwürfe gekürt.

Gewinner des Designwettbewerbs „Jahrhunderttüte 2006“ ist Mathias Roher von der Kunst-universität Linz, scionic® Industrial Design. Mathias Roher befindet sich in bester Gesellschaft, denn auch Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Joseph Beuys haben bereits Tüten mit ihren Werken oder ihrer Signatur geadelt. Sein Entwurf wurde von der Jury aufgrund der originellen Idee, die Zahl 100 als Tragegriff zu verwenden, der klaren Designlinie und der qualitativ sehr hochwertigen Gestaltung mit 1.000 € prämiert. Den 2. Platz belegt Stefanie Wurzlbauer von der Agentur Heye & Partner, den 3. Platz Lukas Cerin von der Fachschule Gestaltung Ludwigshafen. Beide erhalten jeweils ein exklusives Designbuch vom Stiebner Verlag.

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